Apps für Android programmieren leicht gemacht!

Android Studio 2.3

Bereits am Donnerstag hat Google die neueste Version seines Schützlings Android Studio heraus gebracht und Android Studio damit auf die Version 2.3 angehoben.
Damit einher gehen selbst verständlich auch einige hilfreiche neue Funktionen und Verbesserungen.

 

Neue Palette für Views

Der Designeditor sollte bei uns dieses mal den Anfang machen, denn dort hat sich mit Abstand das Meiste geändert.

Wenn wir nun eine Layout-Datei öffnen und uns im Tab Design des Layouteditors befinden, dann werden wir direkt eine überarbeitete Palette der verfügbaren View-Elemente vorfinden.

Diese Palette ist nun nämlich besser in Kategorien unterteilt, welche sich nun auf der linken Seite befinden. Auf der rechten Seite finden wir dann die ensprechenden View-Elemente dieser Kategorie.

Was allerdings wirklich neu ist, ist die Vorschau der entsprechenden Elemente auf der unteren Hälfte. Leider kann man die Elemente in der Vorschau nicht ausprobieren, aber vielleicht wird das in Zukunft noch kommen. Der Weg ist geebnet.

 

Favoriten

Langes Suchen sollte ab jetzt der Vergangenheit angehören, denn erstens wurde die Liste der View Properties ein wenig aufgeräumt und zweitens können wir nun Favoriten auswählen, welche dann in der abgespeckten Ansicht immer unter „Favoriten“ erscheinen.

Die erweiterte Ansicht bekommen wir übrigens über den Button, neben der Suche angezeigt.

Die Favoriten erscheinen dann übrigens für alle auswählbaren Elemente gleich. Es ist ergo nicht möglich bestimmte Properties nur für Progressbar’s hinzu zu fügen und dann wiederum für TextViews andere Favoriten zu wählen.

 

Constraint Layout

Unter Android Studio 2.3 ist nun auch die stable Version der neuen ConstraintLayouts integriert, welche uns als Entwickler enorm helfen können Layouts zu erstellen, welche sich besser an die unterschiedlichen Bildschirme anpassen.

Beispielsweise ist es mit den Constraint Layouts möglich mehrere Button in eine Reiche zu setzen, die immer den selben Abstand zu einander und zum Rand haben. Das sogar, bei unterschiedlich großen Bildschirmen.

 

 

UI Änderungen beim Debuggen

Meiner Meinung nach dringend notwendig war die Trennung von Instant Run und der kompletten Neuinstallation der App während des Debuggens. Instant Run ermöglichte es uns bei erneutem Debuggen den Vorgang deutlich zu beschleunigen. Dafür wurden eben nur die Änderungen des Codes neu auf das Testgerät geschoben, während die App weiterhin lief.

Leider hatte dies zum Nachteil, dass alle per Instant Run gepushten Änderungen nach einem manuellen Neustart der App weg waren.
Hier hat Google nachgeliefert und gibt uns mittels Trennung die Möglichkeit selbst zu entscheiden.

 

Deeplink Assistent

Ebenfalls neu ist der Assistent zur einfacheren Erstellung von Deeplinks unter Android.
Mittels dieses Assistenten sind Deeplinks innerhalb von 3 einfacheren Schritten erstellt und die eigene App ist sowohl aus einer Webseite heraus aufrufbar, als auch durchsuchbar.

Der Assistent kann über Tools -> App Link Assistent aufgerufen werden.

 

Neue Templates

Last but not least sind neue Templates zur schnelleren Erstellung hinzugefügt worden. Diese werden bei jeder neuen App oder über neue Module angezeigt.

 

Wer sich die neueste Version von Android Studio zulegen möchte, der kann dies entweder über den hauseigenen Updater machen oder die Version 2.3 hier herunterladen.

Marvin

Ich bin 23 Jahre jung und studiere zurzeit Wirtschaftsinformatik an der Georg-August-Universität in Göttingen. Ich bin ein Mensch, der sich neben der Programmierung noch für tausend andere Dinge interessiert, die mal mehr und mal weniger verrückt sind. Vor allem aber bin ich Feuer und Flamme mit der Programmierung von eigenen kleinen Apps und Programmen, die mein Leben bereichern.

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